OSIG 2019 ThumbAnfliegen der OSIG 2019 bei der FTG

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Ausmotten, oder besser,

Anfliegen der OSIG Nord, auf unserem Platz

Es war Kaiserwetter am 6. April und entsprechend viele Teilnehmer und auch Zuschauer kamen ab etwa halb zehn auf unseren Platz.

Ein leichter, beständiger Wind aus Ost und Temperaturen bis zu 20°C machten die Starts der zahlreichen Oldtimer-Segler im F-Schlepp zum Vergnügen. Einzig die relativ hohe Lufttemperatur und der noch feuchte, kalte Boden ließ Thermik nur recht vereinzelt aufkommen. Trotzdem gelang es, gemeinsam mit einem Storch, eine Weile zumindest die Höhe zu halten, bis dieser uns zeigte, dass Mutter Natur es doch immer noch besser kann. Er stieg langsam aber sicher nach oben weg und flog dann davon.

Aber auch so ließen die sehr guten Ausklinkhöhen schöne, lange und in der ruhigen Luft genüssliche Abgleitzeiten zu.  Ich selbst konnte jetzt endlich auch meinen neuen Oldtimer-Motorsegler, Chemnitz C 10, dessen Vorbild 1938 seinen Erstflug hatte, einem größeren Publikum präsentieren.

Zur Mittagszeit hatten unsere fleißigen Helfer, allen voran Lothar am Grill, ein Mittagsessen gezaubert. Aber auch der leckere Kartoffelsalat von Carola, die wie üblich ihren Mann aus Eutin zu uns begleitet hatte, schmeckten vorzüglich.

Und so konnte es dann den ganzen Tag über weitergehen, mit fliegen, klönen und fachsimpeln. Wunderschöne, sehr vorbildgetreue Schlepp‘s, bei denen nicht nur der Maßstab der eingesetzten Modelle, sondern auch deren Geschwindigkeit alle überzeugte. Auch die Ruhe, Disziplin und Besonnenheit der Piloten war vorbildlich! Nicht einmal gab es eine kritische Situation, in der unser Flugleiter Manfred, eingreifen musste. Außer vielleicht, als nach einem Bilderbuchstart und -schlepp der Maszke Brüder, deren nagelneue Lo 100 im Maßstab 1:2 im Schnellflug Querruderflattern bekam. Ein Querruder flog davon und es gelang leider nur, das Modell auf dem Acker westlich des Platzes zu Boden zu bringen. Es wurde dabei auch ziemlich schwer beschädigt. Eine Gefahr für Teilnehmer und Besucher bestand dabei glücklicherweise nicht.

Beinahe schon traditionell war dann die nachmittägliche Kaffeetafel. Viele der Teilnehmer hatten Kuchen mitgebracht der nun aufgetischt wurde. Mit dabei waren sogar die ersten Erdbeertorten und -kuchen der Saison, die überaus gut geschmeckt haben.

Anschließend ging der Flugbetrieb weiter, bis wir kurz vor 19:00 Uhr dann eingepackt haben. Ein wieder einmal unvergessliches Treffen ging zu Ende. Mein Dank geht dabei an alle, die zu diesem tollen Tag beigetragen haben.

An die zahlreichen Helfer, ohne die so ein Treffen nun einmal nicht zu organisieren ist, und vor allem an unsere Schlepppiloten, die nicht müde wurden, unsere Segler routiniert, sicher und schnell an den Himmel zu befördern.  

April 2019, Jürgen Krüger

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