Tag der offenen Tür 2019 kleinAusgezeichnet - Der Tag der offenen Tür

 

 

 

 

Mindestens ausgezeichnet, wenn nicht sogar besser, so das erste Fazit nach der Ausstellung am 5. Mai. Viele, viele Zuschauer! Klasse Stimmung und Glück mit dem Wetter.

Und bekanntlich ist das Glück dem Tüchtigen hold. Und tüchtig waren wir. Alle zusammen. Die bekannt Fleißigen aus der FTG, die immer mit dabei sind, wenn es etwas zu tun gibt, und die zahlreichen Mitglieder der FF Borstel-Hohenraden.

Hatte ich Anfang des Jahres noch Bedenken, wie das alles zu schultern sein sollte, -hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung, was wir gemeinsam da zustande bringen würden, so bin ich jetzt, nach der Veranstaltung, restlos begeistert.

Viele, gemeinsam mit der Feuerwehr abgehaltene Sitzungen, die mit der groben Planung begannen und sich mit einem harten Kern aus Teilnehmern, von Januar bis Ende April hinzogen und dabei immer konkreter wurden, ließen mich hoffen, dass wir das Ding schon irgendwie schaukeln würden. Und das haben wir! 

Der Aufbau am Sonnabend war ein guter Anfang. Unglaublich wie flott und effizient die Arbeiten liefen. Wie schnell die Banner hingen, die Tische standen, die ersten Modelle aufgebaut wurden. Die befreundeten Schiffsmodellbauer aus Ellerau waren ebenfalls sehr gut vorbereitet und bauten einen wirklich schönen Querschnitt mit Modellen aus allen Zeiten der Seefahrt auf. Vom Nachbau eines historischen Segelschiffes aus dem Mittelmeer, über alte Dampfer, Seenotkreuzer, einem Helgoländer Börteboot, bis hin zu modernen Spezial- und Marineschiffen war alles vertreten.   

Das Tower Café war eingerichtet und wartete nur noch auf die Kuchenspenden. Die, dass sei jetzt schon einmal verraten, trafen am Sonntagmorgen in großer Anzahl, wie verabredet, dann auch ein.

Ganz zu Schluss wurde der Ausstellungsraum für die Flugmodelle sogar ein wenig knapp. Modelle wurden vorsichtig umgruppiert oder doch an anderer Stelle präsentiert.

Dann, am späten Sonnabend-Abend passte alles. Unser Manfred Münster und Kay Schröder von der FF BoHo übernahmen die Nachtwache in der Halle, um sicherzustellen, dass wir keinen ungebetenen Besuch zu befürchten hatten.

Und am Sonntagmorgen strömten die Mitglieder pünktlich um 9 Uhr in die Halle. Die Tische des Tower Cafés füllten sich mit sage und schreibe 28 Kuchen. Die Kaffeemaschinen wurden angeschmissen und begannen ihr Tagewerk.

Draußen stellten die Mitglieder der Feuerwehr das große Zelt auf, in dem die RC-Modellbauer, aus dem Glashaus aus Quickborn, ihre beeindruckenden Fahrzeuge geschützt vor Wind und Regen abstellen konnten. Das, dass sei hier angemerkt, wurde leider auch für, oder besser gegen die zwei Schauer benötigt, die uns im Laufe des Tages heimsuchten. Und was dann dort den Tag über abging, war schon toll. Die Radladerschaufel voll Sand, die dort auf dem Parkplatz deponiert worden war, haben die Jungs mit ihren Baggern, Radladern, Lastern und Muldenkippern, tatsächlich im Laufe des Tages einmal ein paar Meter weiter geschaufelt. Ein gerade für die Kinder der Zuschauer, die vom Parkplatz her das Gelände erkundeten, ein toller Aufmacher und Blickfang. Diese großen Fahrzeuge, mit ihrem dumpfen brummen, den vielen Lichtern und Rundumleuten zuzusehen, begeisterte.

Dafür, dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, sorgte die Feuerwehr, die, unterstützt von fleißigen Helfern der FTG, außer guten Getränken, auch Pommes, Grillwurst und Nackensteaks in großer Zahl verkaufte.

Dicht umlagert war auch der Getränkeausschank, sodass für das leibliche Wohl der Besucher und Helfer gut gesorgt war. 

Die Feuerwehr war es auch, die im stündlichen Wechsel mit Flugvorführungen auf dem Fußballfeld, ihre Sicherheitsvorführungen mit sehenswerten Fett- und Spraydosenexplosion zeigte. Außerdem demonstrierte sie bei einem Übungseinsatz eines nachgestellten Brandes zu was sie fähig ist. Ein gutes und beruhigendes Gefühl, sie stets in der Nähe zu wissen.

Am Nachmittag dann meldete das Tower Café „AUSVERKAUFT“. Sämtliche gespendete Kuchen waren ratzeputz vertilgt. Wer jetzt noch Hunger verspürte, musste sich mit Sachen vom Grill über Wasser halten. 

Gegen halb fünf dann leerten sich allmählich Halle und Freigelände. Pünktlich ab 17 Uhr begannen zahllose Hände mit dem Abbau. Hatte ich anfangs noch befürchtet, dass sich diese Aktion bis in den späten Abend hinziehen könnte, wurde ich schnell eines Besseren belehrt.

Jeder wusste offensichtlich genau was er zu tun hatte. Innerhalb kürzester Zeit waren die Modelle von den Tischen geräumt und verschwanden in den Kofferräumen der Autos. Und genauso flott wurden die zahlreichen Tische, in der Halle und unterm Zelt, zusammengeklappt und verladen. Innerhalb von nicht einmal zwei Stunden war alles weg und die Aktiven konnten sich gemeinsam mit der Feuerwehr zu einem kleinen Abschlussgetränk am Stand draußen versammeln.

Für mich war dieses Wochenende eine großartige Erfahrung! Ein wirklich toller Zusammenhalt innerhalb und zwischen den Vereinen und eine sehr gute Zusammenarbeit prägten diese Tage.

Mein Dank geht deshalb an alle, die das durch ihre Mitarbeit möglich gemacht haben. Und das waren erstens, nicht wenige Mitglieder in den beteiligten Vereinen und zweitens, bestimmt viele, viele Stunden die diese Leute, im Vorwege schon, mit der Planung zugebracht haben. Genauso geht mein Dank an die vielen Helfer im Hintergrund. Die, die man nicht so bewusst wahrnimmt, ohne die aber nichts läuft, nichts klappt. 

Deswegen an dieser Stelle, von meiner Seite ein herzliches „Dankeschön“ an alle Beteiligten.

Tolle Fotos von diesem ausgezeichneten Tag gibt es hier, einfach klicken.

Jürgen Krüger

  

  

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