Corona virusCorona - Ist man im Bastelkeller sicher?

 

 

 

 

An dieser Stelle berichten wir jetzt in loser Folge über Bauprojekte unserer Vereinsmitglieder. Bedingt durch Corona erhält manches jetzt mehr Aufmerksamkeit. Die jüngsten (neuesten) Beiträge stehen vorne. Wer etwas für unsere Webseiten hat: Beiträge (als mail oder MS-Word Dokument) und getrennt ein paar Fotos (als .jpg) einfach senden an webmaster [ät] ftg-b-h.de

 

===== In eigener Sache (von Jo, dem Webmaster) =====

Vor einigen Jahre habe ich den Bausatz einer 2,4 m EXTRA 300s bei Herrn Klotzbach (KHK) gekauft. Quasi die Last Edition. Es hat sich über die Jahre gezeigt, dass ich aber zuwenig Freizeit zum Bauen habe und ich die Komplexität unterschätzt hatte. Es sind schon viele Schritte zum fertigen Modell.

Alles lag nun 5 Jahre im Bastelkeller, zusammen mit damals bereits angefangenen Flächen. Vielleicht findet sich jemand, der neben dem Spaß am Bauen auch das Können mitbringt, ein Holzmodell "Made in Germany" fertig zu stellen. Der Bausatz ist präzise vorgearbeitet und mit umfangreichem Zubehör ausgestattet. Dazu gehören Pläne und eine CD mit vielen Fotos, die den Aufbau dokumentieren.

Ich würde den Bausatz zum Corona-Vorzugspreis von 680,- verkaufen. Innerhalb der FTG sicher auch etwas günstiger. Wer Interesse hat: jo [ät] getmain.de

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===== Manfred Münster am 1.4.2020 =====

Wenn ich nicht zum Platz darf, kommt der Platz eben zu mir. Alles was man dazu benötigt, ist eine Fernsteuerung (die sollte jeder von uns eigentlich haben), einen PC (ok, haben auch schon viele) und eine Flugsimulator-Software. Los geht's!

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===== Dieter Peters am 31.3.2020 =====

Hallo Modellflieger,

Ich habe meine angefangene Sopwith Pup aus der Ecke geholt. Man mag es kaum sagen, aber der Toni Clark Baukasten ist von 2003!

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Damals wurde mit Elan angefangen und dann kamen hunderte andere Projekte – modellbautechnisch und auch privat. Da ich – wenn auch ganz knapp – nicht unbedingt zu unserer Jugendgruppe gehöre, wird es also Zeit weiterzubauen – was sind schon 17 Jahre Bauzeit. Vielleicht kann ich ja noch verhindern, dass die Pup als Anzeige in den einschlägigen Foren landet: „aus Altersgründen günstig abzugeben…..“.

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Vielleicht klappt es ja noch und bleibt gesund!

Dieter

Anmerkung von Jo dem Webmaster: Ich bin die die FTG eingetreten, als Dieter unser Vereinsvorsitzender war, so um 1985.

 

===== Jo, der Webmaster darselbst, am 30.3.2020 =====

Hallo Flieger, hier kommt von mir ein neuer Gruß aus dem Bastelkeller!

Und ein Dankeschön an euch alle. Ihr schickt mir tolle Beiträge und Fotos. Seid aber bitte nicht enttäuscht, wenn ich nicht alle Bilder einstellen kann. Und ich gelegentlich mit Photoshop vorher "rübergehe".

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Meine große Extra 330sc ist eigentlich fertig. Ich habe aber noch dieses kleine Teufelsding eingebaut.

Der GPS Logger3 überträgt einfach alle Flugdaten, die man sich nur wünschen kann.

Kleiner Tipp für Manfred: auch den Gleitwinkel.

Das dürfte hinsichtlich seiner Piper TG8 jede Diskussionen über dieses Thema zum Verstummen bringen.

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Noch immer werkel ich auch am Raven III  herum. Das Gefummel in dem engen Rumpf ist schon nervig, wenn man die Großzügigkeit einer Extra 330sc gewohnt ist. Bald aber hat alles seinen Platz und dann muss nur noch der neue Jeti Empfänger REX7 Assist programmiert werden. Ja richtig: einfach anschliessen und losfliegen war früher ... Ok, ich hätte ja auch einen Empfänger ohne Stabilisierung nehmen können, aber mit Stabi ist einfach geiler.

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Fabian hat übrigens in Aussicht gestellt, dieses Jahr noch eine Segler-Challenge auf die Beine zu stellen! Bleibt also schön gesund, damit Ihr euch um die Plätze hinter mir streiten könnt.

 

===== Eckhart Voss am 29.3.2020 =====

 „zu Hause bleiben – ich mache mit“ – mir bleibt ja auch kaum etwas anderes übrig. Ich möchte aber ganz leicht von unserem Modellflug- bzw. Modellbau- Thema abweichen. Die Flugsimulation ist schon seit vielen Jahren sozusagen mein Zweithobby. Es gibt zwar auch Modellflugsimulationen, aber die meine ich hier nicht. Ich bin seit 16 Jahren Mitglied im FSC e.V.  Die 270 Mitglieder dieses Vereins sind überwiegend in Deutschland verteilt und jeder fliegt mit seinem Simulator von zu Hause aus. Das haben wir also schon vor den Coronazeiten gemacht. Die Cockpits sind individuell aufgebaut und sehen sehr unterschiedlich aus. Mein „Cockpit“ zu Hause sieht so aus:

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Sehr gerne fliege ich die Beech Baron 58, hier auf dem Apron in EDDH, Helmut-Schmidt-Airport Hamburg.

Corona EV 2 BB58 in EDDH 800

Alle Schalter und Hebel im Inneren der Maschine lassen sich bedienen – und sollten auch richtig bedient werden, sonst bleibst du sehr wahrscheinlich am Boden.

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Die Bedienung der BB 58 ist relativ einfach. Es geht noch einfacher mit eine Cessna. Aber in diesem Flieger sieht es dann schon „leicht“ komplizierter aus:

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Wenn die Piloten die Maschinen beherrschen, können sie an gemeinsamen Onlineflügen teilnehmen. Der Club hat einen eigenen Server, wo diese Flüge angeboten werden. Am letzten Freitagabend flogen wir zum Beispiel von Malta nach Nizza an der Cote d´Azur. Wir fliegen so real, wie möglich. Die ATC-Controllerstellen sind alle real besetzt, das heißt, der Sprechfunk wird vom Start bis zum Zielflugplatz in englischer Sprache durchgeführt. Als Kommunikations-Tool benutzen wir Teamspeak.

Corona EV 5 Anflug auf Nice 786  Auf diesem Bild seht ihr einen Teil der Piloten im Anflug auf Nizza 

Natürlich fliegen wir einen vorgeschriebenen Anflug, der sich immer den Wetterbedingungen anpasst. Gelandet wird immer gegen den Wind, machen wir auf dem Platz ja auch immer so. Wir haben Zugriff auf alle erforderlichen Charts, um den Flug korrekt durchzuführen.

Hier einmal die Anflugkarte von LFMN auf die Runway 22/L.   Corona EV 6 Anflugkarte 364

Wir fliegen ebenfalls mit echtem Wetter, das sehr realitätsecht in dem Flugsimulator übertragen und dargestellt wird. Ich benutze den P3D von Lockheed Martin. Das Wetter über dem Mittelmeer ist alles andere als schön, aber über den Wolken- ihr wisst schon.

Corona EV 7 737 Cockpit über den Wolken 800  Corona EV 8 737 über den Wolken 786 

In Nizza gelandet werden die Piloten von dem Ground-Controller auf den zugewiesenen Platz dirigiert. Einige Kameraden von mir stehen bereits am Gate.

Corona EV 9 Landung in Nice 800

Corona EV 9 Am Gate 800

So, das war’s. Das Ziel ist erreicht. Mal so unter uns – ich habe an diesem Abend eine miserable Landung hingelegt. Gut das es nur eine Simulation war und ich mich nicht die nächsten Tage mit der Reparatur der B737 beschäftigen muss.

Sollte ich euer Interesse geweckt haben, stehe ich euch natürlich zur Verfügung. Oder schaut doch einmal auf unserer Website vorbei:

https://fsc-ev.de/fsc2020/

 

===== Dirk Mohr am 20.3.2020 =====

Projekt Corona!

Da viele, so wie ich auch, durch diese Virusinfektion viel Zeit haben, erinnerte ich mich an einen Bausatz, den ich vor ca. 15 – 20 Jahren gebraucht und angefangen erworben hatte. Eine DG 800 S vom Hersteller Ripo, im Maßstab 1:3 mit mächtigen 6,0 Meter Spannweite.

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Ein Film auf You Tube brachte mich darauf, der genau diese DG zeigte.

Also aus den Regal in die viel zu kleine Werkstatt für diesen Flieger.

Hohlkehle sollen die Klappen der Tragflächen bekommen. Viel Arbeit.

Pro Tragflächenseite sind die Verkabelung, vier Servoschächte,

drei Ruderklappen, die Tragflächensicherung (Monoblock) und die

Störklappe einzubauen.
 

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Beim Rumpf sind Kabinenhaube, Fahrwerk mit Spaten, Schleppkupplunng, Seitenruder mit Servo und Anlenkung und das Höhenruder mit Servo und allen Spanten ein zu kleben!

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Tragflächen schleifen, eine schöne Staubige Arbeit! Dann mit Schnellschleifgrundierung einstreichen und wieder Schleifen. Anschließend werden die Tragflächen mit Oracover bezogen. Und wenn alles gut läuft wird in 2020 noch eingeflogen!

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Hoffe noch lange zu Hause bleiben zu dürfen und das wieder geflogen werden darf!

Bei Fragen mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

===== Thorsten Haker am 29.3.2020 =====

Moin liebe Modellbaufreunde,

dank der Coronakrise und der aktuellen Zwangsferien meiner Söhne, habe ich endlich viiiiieeeel Zeit, mich zusammen mit den beiden (10 und 12 jährigen) Jungs um angefangene, abgestürzte oder geerbte Projekte zu kümmern.

Die geerbten oder geschenkten, teilweise über 20 Jahre alten Schiffe, laufen nach einer Generalüberholung wieder. Oberhalb des Wasserspiegels müssen nur noch einige Funktionen wie Licht, Radar etc. instandgesetzt werden.

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Habe nur einmal den 12V Bleiakku falsch gepolt angeschlossen, der Fahrtenregler hat es mit Rauchwolken bestätigt, naja, als Elektromeister kann das schonmal passieren!

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Auch einen Lilienthal 40 haben wir (bzw. Lucas fast ganz alleine!) innerhalb von zwei Tagen inkl. RC Anlage aus vorhandenen Resten flugfertig zusammengebaut und lackiert.

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Ein Dank an Lothar geht raus für die kleinen Segler, den Porenfüller, die schwarze Farbe für die Kabinenhaube sowie für die ausgeliehene Flitsche zum starten der Vögel.

Wie Ihr auf den Bildern erkennen könnt, gibt es auf unserem Dachboden noch so Einiges zu tun!!!

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Wir sehen uns demnächst ALLE wieder auf dem Flugplatz! 

Bleibt gesund und munter und haltet Euch an die Regeln.

Gruß

Thorsten Haker mit Lucas und Niclas

 

===== Frank Mehling am 29.3.2020 ===== 

Hallo FTGler!

Nachdem ich im Februar fast 20 Quadratmeter alubeschichtete Noppenfolie zu Schutztaschen für meine ganzen Modelle verarbeitet hatte, habe ich mich wieder meiner JOB angenommen.

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Um den Blick in die große Kabinenhaube ein bisschen lohnenswerter zu gestalten, wurde im „Winter“ zunächst ein Instrumentenbrett bestückt. Danach war die Farbgebung des Fliegers dran; die eintönig weiße Lackierung hatte ich nur für die ersten Flüge vorgesehen; ich wollte erst mal sehen, ob sich weiter investierte Zeit bei der Eigenkonstruktion überhaupt lohnt. Man weiß ja nie.

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Nun ist die Lackierung bald fertig, es fehlt nur noch je ein schwarzer Streifen auf den Rumpfseiten (wird mit 2-K-Lack gepinselt) und die Kennung darüber.

Und weil ich es auf den Fotos einiger Originale gesehen hatte, habe ich an zwei Abenden ein Schutzblech für das Heckfahrwerk tiefgezogen. Braucht kein Mensch, find ich aber gut. Mit Bandsäge und Bandschleifer war schnell ein kleiner Klotz aus Kiefer hergestellt und mit 0.5er PET abgeformt. Das Schutzblech ist übrigens mit Wachsgarn ans Fahrwerk angenäht. Wiegt alles quasi nix!

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Und immer, wenn ich Lust auf Holzarbeiten habe, baue ich eine neue Version meiner alten Hegi-Piper aus den späten 60ern. Die Flügel habe ich direkt nachgebaut, für den Rest habe ich aber im Internet einen Bauplan bestellt, das macht die Sache doch einfacher. Ich werde sie wohl zeitgemäß elektrisch antreiben.

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Ich freue mich auf eine schöne Saison, die hoffentlich bald beginnen kann!

 

===== Siegfried Wendt, Lothars Bruder am 27.3.2020 =====

Hallo Modellflieger,

ich bin Siegfried Wendt und der Bruder von Lothar. Ich komme aus dem Paderborner Land und bin auch Modellflieger. Mein Verein ist der Flugmodell Club FMC Albatros Sintfeld 1979 e.V. Beim Bölkow 208-Team bin ich für die Kabinenhauben zuständig. Einer muß es machen ...

Da die Hauben zu groß für einen Backofen waren, wurde kurzer Hand ein alter Grill zum Ofen umgebaut. Zu sehen auf dem letzten meiner drei Bilder.

Meine Bölkow ist fast im Rohbau fertig.

Bleibt alle gesund und ich hoffe, wir können unser schönes Hobby bald wieder ausüben

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Gruß Siegfried

 

===== Fabian Tschoetschel am 27.3.2020 =====

Da ich ganz stolzer Besitzer einer CNC-Fräse bin, gerne Modelle aus Holz baue und die FMT Baupläne super finde, habe ich mich zur Nach-Konstruktion des aktuellen Bauplans Windwurf entschieden. Es handelt sich dabei um einen Nurflügel-Elektrosegler mit 210 cm Spannweite.

Mein erklärtes Ziel ist die Erstellung eines Bausatzes für Vereinsmitglieder und vielleicht auch unsere Jugendgruppe, der:

  • schnell herzustellen ist (rel. Kurze Maschinenzeit auf der Fräse)
  • mit einfachen und günstigen Komponenten ausgerüstet werden kann
  • mit geringem Bauaufwand und ohne spezielle Hilfsmittel aufgebaut werden kann
  • toll fliegt und nicht schnell langweilig wird

Begonnen habe ich mit dem Rumpf, welchen ich in Anlehnung an den FMT Bauplan als 3D Modell bereits vollständig umgesetzt habe.

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Alle hier sichtbaren Teile werden später per CNC gerfräst und das 3D-Modell stellt sicher, dass alles genau passt.

Auf dieser Basis habe ich dann die Fräswege abgeleitet und das Maschinenprogramm aufgebaut:

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Endlich habe ich mich dann in den Keller verzogen und mich an die Maschine gestellt. Erfolg: Alle Teile wurden fehlerfrei erstellt:

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Das sind jetzt die Pappelsperrholzteile. Nun folgen die Rumpfteile in 3 und 5mm Balsa. Ich kann es kaum erwarten, nach vielen Stunden am Reißbrett endlich mit dem Bau des Prototypen zu beginnen.

 

===== John Sicks am 27.3.2020 =====

Die Bölkow 208 ist ein FTG Gemeinschaftprojekt. Es machen 4 Leute mit und so werden auch bald 4 Maschinen auf unserem Platz zu sehen sein  (Anmerkung der Redaktion: zeitgleich in der Luft wär' eine echt große Nummer). Lothar hat die Zeichnungen gemacht und die Formen gebaut. Ok, ich (John Sicks) habe etwas geholfen.

Jan hat die Flächenteile/Rippen und Höhenleitwerke/Rippen gefräst und baut zur Zeit die Bugfahrwerke. Ich (John Sicks) habe mit Lothar die Rümpfe getupft. Lothar und Sigi haben die Kabinen Hauben gezogen. Jo, der Webmaster, hat diesen Text auf die Webseite gesetzt und fragt sich, was wohl das Tupfen von Rümpfen ist.

Da unsere Augen auch nicht besser werden, hat die Bo 208 ca. 3,00 Meter Spannweite. Und sie fliegt schön langsam. Hinsichtlich des Gleitwinkels dürfte sie in Manfred Münster Piper TG8 einen echten Konkurrenten haben.

Das Modell ist aus der Idee entstanden, mal was anderes komplett selbst zu machen. Der verstorbene Manny Ratdke hat sein Bestes bei der Auswahl dazu gegeben. Manny besaß eine original Bo 208.

Hier sind einige Fotos vom Bau. Anmerkung der Redaktion: John hat den Webmaster übelst mit Bildern zugespamt. Daher findet ihr den Rest der Fotos durch beherztes Klicken auf diesen Link.

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===== Oliver Theede von der OSIG am 26.3.2020 =====

Olli´S Aviette

Die Aviette war ein Versuch der Menschheit mit einem Fahrrad fliegen zu können. Es wurden schon 1889-1918 die ersten Versuche damit unternommen und in Frankreich gab es 1912 einen Großen Wettbewerb dafür.

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Angeregt von diesem Bild

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entschloss ich mich so etwas in der Art nachzubauen, meine Konstruktion basiert auf einen Maßstab von 1:2,5.

Etwas abgewandelt damit es später evtl. auch fliegt muss da noch ein Höhenleitwerk dran wie auf dem ersten Bild von Groussy 1912, ob das Rad später einen Antrieb bekommt, wir werden sehen ;-)

Auf dieser Konstruktion basieren meine ersten Arbeiten, evtl. noch etwas abgewandelt.

Corona OT ollis aviette

Der Rahmen

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 Das bisherige Ergebnis

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Ich habe bisher Stahlrohre 10-14/0,5mm aus dem Baumarkt sowie etwas Kupferrohr u. Blech und einige Messingteile aus der Grabbelkiste dafür verwendet.

Die Felgen sind von eine alten Kinderwagen und wurden in der Achsbreite etwas modifiziert (schmaler gemacht) und neu über kreuz gespeicht.

Der Sattel besteht aus einem Stück Kupferblech welches ich in Form getrieben habe, einer Federung aus Schweißdraht und hat einen Echtlederüberzug. Das erste Schutzblech ist auch aus Kupferblech getrieben, jetzt warte ich noch auf einige Teile, dann geht es weiter ;-)…………

Gruß Olli von der OSIG Nord

 

===== Jürgen Krüger am 26.3.2020, jetzt auch mit Fotos =====

Gedanken zu einer Eigenkonstruktion

Wie kommt man nur dazu, oder besser, was bringt einen dazu, einen Eigenbau auf Kiel zu legen? Viele werden sich jetzt fragen was das denn soll, wo es doch heutzutage Fertig- oder Fast-Fertigmodelle an nahezu jeder Ecke zu kaufen gibt. Nun, da ist vielleicht die menschliche Neugier eine Triebfeder. Kann ich das? Bekomme ich das hin? Fliegt das dann auch wirklich? Oder ganz banal, warum gibt es ausgerechnet dieses Flugzeug, eigentlich noch nicht als Modell?

Ich habe mir diese Fragen bereits vor gut 40 Jahren mit ja beantwortet. Und bisher sind da bei 64 gebauten Modellen immerhin 18 Eigenkonstruktionen dabei gewesen. Es waren anfangs Segler, aber mit Beginn des Elektrofluges auch immer häufiger E-Segler und elektrische Spaß-Modelle dabei.

Seit nun gut 20 Jahren gehört meine große Liebe den Motorseglern. Diese Spezies ist auch im Original meist nicht übermäßig stark motorisiert. Und so ganz nebenbei erhält man damit, auch bei Elektroantrieben, eine befriedigende Flugzeit. Und man ist unabhängig von einer Schleppmaschine.

So entstand als erstes meine HB 23 Hobbyliner, die inzwischen, nach rund 20 Jahren aktiven Flugbetriebs an einen Linienpiloten verkauft wurde, der auf so einem Motorsegler seine Flugausbildung begonnen hatte.

Corona JK HB23 Modell

Vor knapp zwei Jahren hatte dann auf unserem Platz der Nachbau meiner Chemnitz C 10 seinen Erstflug. Das Vorbild wurde bereits 1938 in zwei Exemplaren gebaut und erprobt. Den Krieg überdauert hat keines dieser, von der Technik her wegweisenden Flugzeuge. Dafür habe ich dann dieses verdammt gute Gefühl gehabt, 80 Jahre nach dem Original das wahrscheinlich erste fliegende Modell einer C 10 in die Luft gebracht zu haben.

Corana JK C10 Gegenanflug

Und jetzt bin ich seit nun schon fast 1 ½ Jahren dabei, wieder einen neuen Mose zu bauen. Scheinbar kann ich einfach nichts anderes. Diesmal etwas, was doch tatsächlich von lieben Kameraden bereits den Titel NORATLAS verliehen bekommen hat.

Deshalb möchte ich mein neuestes Projekt kurz vorstellen. Es wird wieder ein Modell werden, dass sich von den „normalen“ Motorseglern ein wenig abhebt und etwas außergewöhnliches ist. Der Ultraleicht-Motorsegler SONG. Dieser hoch moderne Ultraleicht-Motorsegler wurde 2014 von der tschechischen Firma Gramex für die neu geschaffene 120 kg UL-Klasse in Voll-CFK Bauweise entwickelt. Er wird dort sowohl in einer Verbrenner, als auch seit 2017, einer Elektro Version, serienmäßig hergestellt.   https://www.flying-expert.com/. Da ist dann selbst meine Antriebsvariante mit LiPo Akkus Scale.

Technische Daten:

Spannweite 11,20 m

Länge:          5,63 m

Höhe:           1,95 m

Antrieb:        Verbrennungs-/Elektromotor

Propeller:      Starr-/Klappropeller

Bauweise:    Voll CFK

Gleitzahl:      20 -22

Bestes Steigen:      5 bzw. 3 m/s

Sinken ca.:   1m/s   

Corona JK flyingexpert galerie 053

Näheres, sowie einen Bau-Thread zu diesem Modell, findet ihr hier: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/706196-Ein-SONG-der-fliegen-kann

 

===== Manfred Geske am 25.3.2020 =====

Seit 2013 baue ich an einer Stampe im Maßstab 1:4 von der Firma Engel. Jetzt komme ich so langsam zum Ende. Die Maschine hat 2,10 m Spannweite und wird von einem DLE 20 angetrieben. Zur Zeit bin ich mit dem Finish beschäftigt. Aktuell sind die Decals mit den Schattierungen an der Reihe. Anbei einige Bilder vom Original und vom Modell.


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===== Manfred Münster am 25.3.2020 =====

 Nach dem Verlust meiner PIPER, wo auch die Reparatur nicht sinnvol gewesen wäre, habe ich ein neues Projekt gsucht: Die TG8 aus den Resten meiner PIPER.

Die Geschichte

Das Unternehmen Piper Aircraft nahm eine Maschine aus der Serienfertigung und baute diese zu einem Lastenseglerprototyp um. Beim Rumpf wurde das Brandschott mit der Motorbefestigung samt Motor und Tankanlage enfernt und dieser Bereich mit einem zusätzlichen Pilotensitz mit Steuereinrichtung versehen. Somit war die TG8 nun ein Dreisitzer. Der ausgebaute Motor mit rund 80kg wurde durch das Pilotengewicht kompensiert. Das Fahrwerg wurde gekürzt, die Räder blieben gleich und wurden direkt neben dem Rumpf installiert.Tragflächen mit Streben, Seitenleitwerk und Höhenleitwerk waren ausgelegt wie bei der PIPER.

Länge: 2,80m, Gewicht: 14,350kg, Spannweite: 4m

Gruß Manfred

Anmerkung des Webmasters: Manfred hat mir so viele schöne Fotos gesendet, dass ich diese in eine eigene Fotosammlung geladen habe. Einfach hier klicken.

Anmerkung 2: Was hat der Apfel auf dem Foto hier unten zu suchen? Ich dachte, Du benutzt Rotwein zum Bauen.

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===== Jo am 24.3.2020 =====

Meine große Extra 330sc ist fertig und wartet nun auf das Ende aller Einschränkungen. Bis dahin renoviert euer Webmaster einen kleinen Kunstflugsegler. Wenn Fabian dieses Jahr einen internen Segler-Wettbewerb organisiert bekommt, werde ich euch alle mit meiner RAVEN III von Staufenbiel krass abziehen.

Bis irgendwann auf dem Platz, euer Jo

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===== Lothar am 24.3.2020, dies ist der erste Beitrag =====

Hallo liebe FTG´ler,

wir, ich und alle disziplinierten Modellflieger gehen sich aus dem Weg. Aus bestimmten, unerlässlichen Gründen „Coronavirus“. Das ist nicht unsere Natur, es fällt uns schwer in der Flugtechnischen GEMEINSCHAFT! Wir sind ein gutes Team und stecken unsere Nasen gerne zusammen.

Ich habe mich auch in mein Zimmer verzogen und beschäftige mich mit Wartungsarbeiten an meinem Wild Thing (Eigenbau). Der Motor benötigte eine Reinigung und das Drosselservo sollte eh an einen anderen Platz. Damals hatte ich nur ein 23 Kg Servo frei. Leicht überpowert, jetzt habe ich es durch ein gutes Standartservo ausgetauscht. Danach geht meine Me 109  in die Durchsicht und ich hoffe, dass die Einschränkungen bald aufgehoben werden und der Flugbetrieb aufgenommen werden kann.

Ich grüße Euch aus Borstel-Hohenraden, immer noch ohne Internet.

Bleibt gesund!

Lothar

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