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    Zlin 143 icon1 200 Endlich mal wieder ein Baubericht 

     

     

     

    Lange gab es nichts Neues auf unserer Webseite zu lesen. Daher hat der Webmaster beschlossen, sporadisch ein paar Eindrücke seines aktuellen Bauprojekts einzustellen. Updates stehen immer unten dran, Texte zu einem Foto unter dem Bild. Das Icon hat nichts mit dem Rest dieses Textes zu tun und wird noch ausgetauscht.   

     

    ----- Vorwort vom 12. Mai 2026 

    Ein Vorwort: Schaut man in die Ausgabe der FMT vom April 2026, fällt der Artikel über den Bau eines Doppeldeckers in Auge. Eine NIEUPORT, gebaut von einem Schweizer (vermutlich Millionär) und seinen handwerklich begnadeten Freunden Urs, Reto und Schuri (oder so). Genau diese Art von Beitrag soll dies hier nicht werden: eine Hymne auf die eigenen Fähigkeiten und das viele viele Geld, dass man in den Modellbau zu investieren in der Lage ist. Wer also spektakuläre Fotos und raffinierte Handwerkskunst sehen möchte hört am besten hier auf zu lesen. Denn der Autor verfügt nur über ein normales Budget und besitzt eine knapp durchschnittliche handwerkliche Begabung.

     

    ----- Erster Beitrag vom 12. Mai 2026

    Ich baue wieder ein großes Modell. Über 250 cm Spannweite. Einzige Bedingung meiner Frau: es wird elektrisch angetrieben. Kein Problem. Mein letztes Großmodell hatte ich bei einer mißglückten Notlandung in Folge von Treibstoffmangel unehrenhaft verloren. Was ist sonst noch anders? Kein Kunstflugmodell mehr, sondern ein altersgerechter, zahmer Tiefdecker. Und auf Grund der hohen Nachfrage auch ausgestattet mit einer Schleppkupplung.

    Zlin 143 Schleppk 800

    Dank Gromotec leicht einzubauen: die Schleppkupplung. Mal sehen, wer sich traut als erster von mir an den Haken genommen zu werden. Die Kupplung erhält entsprechend der örtlichen Vorschriften auf unserem Platz eine Ausklinkautomatik, eingestellt auf 250 Meter Höhe. Das knackige Savöx-Servo war bei HACKER-Motor im Sonderangbot.

     

    Zlin 143 Schleppk innen  800

    Die Kupplung an ihrem Arbeitsplatz, zusammen mit dem Seitenruderservor. Mangels exakter Einschätzung der auftretenden Kräft an der Schleppkupplung wurde der obere Bereich des Rumpfes mit einer wohlwollenden Lage Kohlegewebe verstärkt. Ein bisschen Birkensperrholz dazu hat auch noch nie geschadet.

     

    Zlin 143 Bugfahrwerk Halter 800

    Das Modell bekommt ein Dreibein-Fahrwerk. Lenkbar und - das ist Fluch wie Segen gleichermaßen - auch gefedert. Diese Federung erfordert es, das beim Einfedern das Gestänge zwischen Lenkhebel am Fahrwerk und Bugrad-Servo seine Länge anpasst. Geometrie, rechtwinkeliges Dreieck, Hypotenuse, Ankatete und Gegenkathete :-( Ich dachte immer, ich brauch' das nie wieder ...

    Die Klemmbacken kommen vom Hersteller des Bausatzes, die Halterung besteht (gefühlt) aus purer Kohlefaser. Zwei kleine Blechschrauben dienten nur dem Fixieren der Schmiege während des Verklebens. 

     

    Zlin 143 Servo Schlitten 800

    Ich trage der o.ä. Geometrie Rechnung mit einem Servo-Schlitten. Eine Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst gepaart mit traditonellem Handwerk - würden die Schweizer schreiben. Ich bin ehrlich: dies ist die dritte Version des Schlittens und die Idee ist auch nicht von mir. Und der Verstellweg ist viel zu groß. Und schwer ist das Ding auch - aber von mir gebaut :-)

     

     Zlin 143 Zwischenspant 800

    Noch weiter vorn als das Bugrad wird dieser Zwischenspant seinen Dienst verrichten. Er soll als Halter eines recht kräftigen Elektromotors dienen und wird seinerseits mit Stehbolzen am Bugspant (heute Firewall) befestigt. Für ihn wurden Reste von Kohlfasergewebe großzügig mit Resten von Epoxydharz vermengt und auf Reste von Sperrholz gepresst. Die matte Oberfläche erhält man, wenn statt Trennwachs oder Folie nur Backpapier verwendet. Sieht irgendwie cool aus, wie die matt lackierten AMGs der Hamburger Clan-Bosse.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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